Mein Baby ist vier Tage über der Zeit!...laut des errechneten Termins und der Aussage von Arzt und Hebamme.
Erst hat es mich kurz gestresst, zumal ich vor ein paar Wochen noch dachte dass kleine Wesen würde sogar früher schlüpfen.
Mittendrin dann ganz im Gefühl das ES entscheidet wann gut ist und Mama nicht planen soll. Zumindest das nicht. Traue dass alles gut ist und warte einfach ab.
Das nur, fällt mir am schwersten.
Die letzten Tage drehten sich primär um die Frage, ob es denn heute nun soweit ist. Man ist nervös, ungeduldig und voller Vorfreude! Man sitzt aller zwei Tage am CTG und hört den wundervollen Herzschlag des kleinen Bewohners in seinem Bauch. -
Das macht ruhig!
Heute war wieder so ein Moment...
Ich glaube dass der kleine Schatz wohl am Wochenende seine Wohnung kündigt und uns begrüssen wird...
Ich werde aber nichts wirkliches planen:)
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Freitag, 23. September 2011
Samstag, 13. August 2011
Die orgasmische Geburt
Es gibt sie wirklich und immer mehr Frauen berichten davon, der orgasmischen Geburt! EINs sein mit seinem Körper, die weiblichen Kraft neu entdecken. Eine Geburt kann uns zeigen, was wirklich in uns wohnt.
Die Hebamme Ina May Gaskin berichtet in der Sein:
"Es ist möglich, ein ekstatisches Geburtserlebnis zu haben, tatsächlich ist es der beste natürliche Rausch, den ich kenne. Und dieser Zustand des Bewusstseins wird am besten erreicht, wenn eine Frau voll und ganz bewusst und ganz wach ist......
Du hast etwas sehr Machtvolles in dir - etwas Wildes kommt hoch - und ich denke, Babys brauchen Mütter, die diese Wildheit haben, du hast das Gefühl, du könntest alles tun."
Auch Frauenärztin Christiane Northrup sieht die Geburt als eine Möglichkeit für die Frau, ihre Weiblichkeit zu entdecken, die eine tiefe psychische und spirituelle Transformation zur Folge haben kann:
"Wenn die Frauen beginnen zu verstehen, was sich uns bei der Geburt öffnet, dann werden wir diese Geburts-Kraft, diese orgasmische Macht in unserem Körper nie mehr an die 'Experten' übergeben....
Sie ist heimgekommen zu ihrem Körper. Sie weiß, wozu dieser Körper fähig ist. Sie liebt diesen Körper. Dieser Körper liebt sie. Und es gibt nichts wie die Transformation durch die Geburt, um dies so tief in ihr zu verankern, dass sie erleuchtet wird, weil sie ein Kanal ist für das Leben. Und dann wird sie ein Kanal für das Leben in all seinen Formen."
Es ist, natürlich betrachtet, die bessere Alternative zum Kaiserschnitt. Der, auf oft falsches Raten der Ärzte, Unwissenheit und Ängste der Mütter immer mehr zunimmt.
Sich als Frau dem Prozess der natürlichen Geburt voll und ganz zu öffnen, Vertrauen in ihre eigene Kraft zu haben ist die Botschaft. Geburt muss nicht Schmerz im klassischen Sinne sein. Schmerz, so wie er sich manchmal einstellt ist nichts Negatives gegen dass man ankämpfen muss. Vielmehr geht es darum ihn wahrzunehmen, ihm Raum zu geben und ihn zu wandeln.
Bild:Jamie Campell/flickr
Der ganze Artikel in der Sein:
http://www.sein.de/archiv/2011/maerz-2011/orgasmische-geburt--das-bestgehuetete-geheimnis.html
oder in englisch:
http://blogs.babble.com/being-pregnant/2010/11/30/5-things-you-might-not-know-about-orgasms-in-pregnancy/
Die Hebamme Ina May Gaskin berichtet in der Sein:
"Es ist möglich, ein ekstatisches Geburtserlebnis zu haben, tatsächlich ist es der beste natürliche Rausch, den ich kenne. Und dieser Zustand des Bewusstseins wird am besten erreicht, wenn eine Frau voll und ganz bewusst und ganz wach ist......
Du hast etwas sehr Machtvolles in dir - etwas Wildes kommt hoch - und ich denke, Babys brauchen Mütter, die diese Wildheit haben, du hast das Gefühl, du könntest alles tun."
Auch Frauenärztin Christiane Northrup sieht die Geburt als eine Möglichkeit für die Frau, ihre Weiblichkeit zu entdecken, die eine tiefe psychische und spirituelle Transformation zur Folge haben kann:
"Wenn die Frauen beginnen zu verstehen, was sich uns bei der Geburt öffnet, dann werden wir diese Geburts-Kraft, diese orgasmische Macht in unserem Körper nie mehr an die 'Experten' übergeben....
Sie ist heimgekommen zu ihrem Körper. Sie weiß, wozu dieser Körper fähig ist. Sie liebt diesen Körper. Dieser Körper liebt sie. Und es gibt nichts wie die Transformation durch die Geburt, um dies so tief in ihr zu verankern, dass sie erleuchtet wird, weil sie ein Kanal ist für das Leben. Und dann wird sie ein Kanal für das Leben in all seinen Formen."
Es ist, natürlich betrachtet, die bessere Alternative zum Kaiserschnitt. Der, auf oft falsches Raten der Ärzte, Unwissenheit und Ängste der Mütter immer mehr zunimmt.
Sich als Frau dem Prozess der natürlichen Geburt voll und ganz zu öffnen, Vertrauen in ihre eigene Kraft zu haben ist die Botschaft. Geburt muss nicht Schmerz im klassischen Sinne sein. Schmerz, so wie er sich manchmal einstellt ist nichts Negatives gegen dass man ankämpfen muss. Vielmehr geht es darum ihn wahrzunehmen, ihm Raum zu geben und ihn zu wandeln.
Bild:Jamie Campell/flickr
Der ganze Artikel in der Sein:
http://www.sein.de/archiv/2011/maerz-2011/orgasmische-geburt--das-bestgehuetete-geheimnis.html
oder in englisch:
http://blogs.babble.com/being-pregnant/2010/11/30/5-things-you-might-not-know-about-orgasms-in-pregnancy/
Freitag, 12. August 2011
Die letzten Wochen....
vor dem "großen" Ereignis,... meiner ersten Geburt! Ich weiss dass täglich viele hundert Frauen auf der Welt Kinder gebären. Doch für mich ist es das ERSTE und ich glaube, egal wie oft dieses Ereignis auch passiert, es ist jedes Mal etwas ganz Besonderes, Einzigartiges, Magisches. Ein kleines Wunder!
Ich bin etwas nervös, aber auch gespannt und freudig wartend. Schaue mir Videos von Hausgeburten an und frage mich ab und an ob durch "meine" Schamregion wirklich ein ganzer Kopf durchpasst (halte sie seit dem immer brav mit Dammmassageöl geschmeidig).
Seit ein paar Tagen bin ich etwas erkältet und gönne mir noch mehr Ruhe. Dadurch hat man auch viel Zeit zum Nachdenken, z.B. "Was macht so ein kleines Wesen den ganzen Tag so im Bauch,..langweilt es sich auch?" Ich meine, viel Möglichkeit zum bewegen ist ja nicht mehr (die Zeiten des Schwimmens und Purzelbäume schlagens im Bauch sind vorbei). Also beschränkt es sich jetzt auf ein paar "Muskelübungen" der Arme (gern mit kräftigem Druck gegen die Leiste) und Beine (kleine Tritte und so was ähnliches wie Farrad fahren:), sowie mehrmal am Tag einen kräftigen Druck des gesamten kleinen Körpers gegen die Bauchwand.
Man ist miteinander verbunden, fühlt sich wechselseitig, traut einander...nur sehen kann man sich noch nicht. Diese Überraschung bleibt bis zu letzt.
Ich bin sehr dankbar dass ich diese Erfahrung machen kann, diese Wochen der Wandlungen, physischen und phsychichen Prozesse, Möglichkeiten, Entbehrungen und Reifung.
Ein Kind auf diese Welt zu bringen ist ein Geschenk und eine große Aufgabe zugleich. Es heisst Verantwortung, Lehre, Schutz und vorallem Liebe. Bedingungslose LIEBE!
I can do this!!
6. Monat
8.Monat
Ich bin etwas nervös, aber auch gespannt und freudig wartend. Schaue mir Videos von Hausgeburten an und frage mich ab und an ob durch "meine" Schamregion wirklich ein ganzer Kopf durchpasst (halte sie seit dem immer brav mit Dammmassageöl geschmeidig).
Seit ein paar Tagen bin ich etwas erkältet und gönne mir noch mehr Ruhe. Dadurch hat man auch viel Zeit zum Nachdenken, z.B. "Was macht so ein kleines Wesen den ganzen Tag so im Bauch,..langweilt es sich auch?" Ich meine, viel Möglichkeit zum bewegen ist ja nicht mehr (die Zeiten des Schwimmens und Purzelbäume schlagens im Bauch sind vorbei). Also beschränkt es sich jetzt auf ein paar "Muskelübungen" der Arme (gern mit kräftigem Druck gegen die Leiste) und Beine (kleine Tritte und so was ähnliches wie Farrad fahren:), sowie mehrmal am Tag einen kräftigen Druck des gesamten kleinen Körpers gegen die Bauchwand.
Man ist miteinander verbunden, fühlt sich wechselseitig, traut einander...nur sehen kann man sich noch nicht. Diese Überraschung bleibt bis zu letzt.
Ich bin sehr dankbar dass ich diese Erfahrung machen kann, diese Wochen der Wandlungen, physischen und phsychichen Prozesse, Möglichkeiten, Entbehrungen und Reifung.
Ein Kind auf diese Welt zu bringen ist ein Geschenk und eine große Aufgabe zugleich. Es heisst Verantwortung, Lehre, Schutz und vorallem Liebe. Bedingungslose LIEBE!
I can do this!!
6. Monat
8.Monat
Sonntag, 10. Juli 2011
...von den Kindern
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.
Khalil Gibran, arabischer Dichter, 1883-1931
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.
Khalil Gibran, arabischer Dichter, 1883-1931
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